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Souad Arsane (links) und Inas Chanti (rechts) © Les films de l'autre cougar

Souad Arsane (links) und Inas Chanti (rechts)
© Les films de l’autre cougar

Zwei junge Frauen aus der Vorstadt warten auf einem tristen Platz auf ihre Mutter, ein junger Mann spricht sie an … wie weit wird das Spiel gehen, bevor die Mutter zurückkommt? Und später, als die Kommunikation mit anderen im Netz weitergeht, wo ist die Grenze?

Souad Arsane (links) und Inas Chanti (rechts) © Les films de l'autre cougar

Souad Arsane (links) und Inas Chanti (rechts)
© Les films de l’autre cougar

Soviel in diesen 40 Minuten auch über Jungs und Männer gesprochen wird, die wichtige Beziehung ist die der beiden Schwestern, die von Inas Chanti und Souad Arsane überaus glaubhaft portraitiert werden. Liebe, Haß, Drohungen, Versöhnungen, so viele Dramen spielen sich in dem Mädchenzimmer ab. Und sind für den Zuschauer doch höchst amüsant. Ich habe fast durchgängig gelacht, obwohl ich nur die Hälfte verstanden habe.
Antoine Desrosières hat seine Hauptdarstellerinnen als Drehbuchautorinnen mitaufgeführt, da ein großer Teil des Textes in der Improvisation entstanden sind. Man ist gespannt, was sie in den nächsten Jahren – vielleicht sogar Jahrzehnten – aus anderen Texten herausholen werden.