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Bonginhlanhla Ncubes Komödie über einen einen Griff in die Firmenkasse, eine absolut sichere Wette und zwei Freunde enthält ein paar witzige Ideen, ist aber zu hölzern inszeniert. Die größte Überraschung war die  Erkenntnis, dass dies schon der zweite Film des Regisseurs ist.

Misery loves comedyKevin Pollak erhebt in seinem Dokumentarfilm Misery loves comedy keinen Anspruch auf Originalität. Diverse Stand-up comedians (Amy Schumer, Jim Gaffigan), Schauspieler und Regisseure beantworten mehr oder weniger dekorativ auf Sofas und Stühlen angeordnet mehr oder weniger interessante Fragen. (Väter tauchen dabei oft als erste Inspiration auf.)

Die titelgebende nach dem Zusammenhang zwischen deprimierter Stimmung und Komik taucht erst in den letzten zwanzig Minuten auf und wird von Penn Jillette am besten beantwortet: Wäre die Trauer, die bei manchen Comedians durchscheint, kein universelles Gefühl, so hätten sie kein Publikum.

Es ist rührend, wie der Regisseur immer wieder versucht, seine Interviewpartner zum Lachen zu bringen, aber sein Film wäre ein größerer Erfolg gewesen, hätte er sich auf weniger Personen konzentriert und tiefer geschürft, als für ein zwei Minuten etwa Tom Hanks hineinzuschneiden, nur um ihn auf dem Plakat nennen zu können. Einmal weniger zu hören, dass das Lachen des Publikums wie eine Droge ist, wäre kein Verlust gewesen.

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