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mv5bmjewnjaxndm1of5bml5banbnxkftztgwmdc3ode5mje-_v1_sy317_cr00214317_al_San Francisco – hier scheint das Epizentrum der Komik gewesen zu sein, hier hat man StandUp als Kunst angesehen, erinnert sich ein Comedian wehmütig in Donna LoCiceros und Robert Campos‘ Dokumentation. Trotzdem: erreicht hat man etwas, wenn man in New York bei Saturday Night Live landet, die Clubs in Las Vegas füllt oder eine Fernsehserie in L.A. hat. Andere haben das geschafft, aber drei von der alten Garde sind in San Francisco geblieben und versuchen sich über Wasser zu halten, während die Clubs um sie herum schließen. Wir sehen die drei auf der Bühne und bei den Vorbereitungen für ihre Programme – Larry „Bubbles“ Brown schreibt sein Material im Auto auf dem Parkplatz eines Supermarktes, Johnny Steele passt sein Programm an das Publikum in den Altersheimen an. Warum machen sie weiter, auch wenn sie nicht reich und berühmt geworden sind? Witzigerweise wird diese Frage schon im Trailer beantwortet. Wenn Du auf der Bühne stehst und es flutscht, sagt Will Durst, ist es besser als alles andere – Familie, Sex, Chocolate Fudge …

 

Wenn Gísli dagegen auf der Bühne steht, ist es eher für die anderen gut – die mit den Hauptrollen, während er, der Lanzenträger, schnell den Bühnentod stirbt und dann noch über eine Stunde unbeweglich liegen bleiben muss.

Zeit, einen Schritt zurückzutreten, zurück nach Hause und dann, wie schon vor ihm sein Vater, rückwärts durch ganz Island zu fahren. Zeit für den Zuschauer, seine Meinung über den Underdog zu ändern … vielleicht ist er gar nicht so schuldlos an diesen Tiefpunkt geraten.

 

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