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So tief wie ihre Modelle ist sie allerdings nie gefallen, das zeigt die Dokumentation von Arnaud Xainte und Jean-Frédéric Thibault. Marie-Antoinette, Maria Carolina von Neapel, Emma Hamilton und Caroline Bonaparte wollten alle von ihr portraitiert werden. Und obwohl es ihr schwer fiel, die Schwester Napoleons zu malen, da ihre Treue Marie Antoinette gehörte, musste sie ihren Unterhalt verdienen, wie sie es schon seit ihrem 14. Lebensjahr getan hatte. Sogar im Exil in Neapel und St. Petersburg feierte sie Erfolge und behielt ihre Konkurrentinnen Angelika Kauffmann und Adélaïde Labille-Guiard im Auge.

Leider erreichte sie aber nie wirklich das Ziel, das sie sich erträumt hatte – die Historienmalerei – da legten ihre männlichen Kollegen ihr  Steine in den Weg. Doch zwischen Portraits und Allegorien gab sie berühmte Feste und inspirierte die Mode.

Abondance paix

Marlène Gourad verkörpert die Künstlerin, die die Blicke ihrer aufdringlicheren männlichen Modelle in die Ferne lenkte, mit angemessenem Charme.

Nächste Sendetermine:

Dienstag, 13. Oktober 2015, 08.50 Uhr
Montag, 19. Oktober 2015, 08.55 Uhr

Zum Film in der arte-mediathek