Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

FIRST POSITIONSechs junge Tänzer aus unterschiedlichen Teilen der Erde bereiten sich auf den Youth America Grand Prix vor, einen Wettbewerb, bei dem Stipendien vergeben werden und Scouts der großen Bühnen Nachwuch suchen.

Was First Position interessant macht, sind nicht so sehr Blut, Schweiß und Tränen und die Opfer, die die Kinder bringen – obwohl das auch alles vorkommt, sowie die Opfer der Eltern und ihrer Angestellten. Ein Vater lässt sich von der Armee ins Kriegsgebiet versetzen, damit er im Jahr darauf in die Nähe des besten Lehrers für seinen Sohn ziehen kann. Nähe heisst Neapel. Der Lehrer wohnt in Rom. Ein anderer zieht seine ganze Firma samt Belegschaft aus demselben Grund um.

Wirklich interessant wird der Film erst durch den Einblick in die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, darin wie diese ihren Schützlingen beibringen, mit Misserfolgen umzugehen und eventuell auch den Eltern naheliegen, ihren Kindern eine andere Beschäftigung zu suchen.

Das Ende ist ein wenig enttäuschend, aber darüber ziehe ich dann einfach meinen privaten Vorhang und blende ab. Den Schnitt bei First Position hat Kate Amend einfallsreicher gestaltet.

Mich hätte noch interessiert, wie Kinder Gefühle tanzen, die sie selbst noch nicht so unbedingt kennen, aber man kann nicht alles haben.

http://www.first-position-film.de