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Rachel McAdams als Böse

Rachel McAdams als Böse

„Ein Remake von Alain Corneaus „Crime d’amour“ – warum nur? Was gibt es da noch zu verbessern?“ – Das wird sicher niemand ausgerufen haben, als die Nachricht, Brian de Palma nehme sich des Stoffs an, bekannt wurde. Kompliziert und langweilig war das französische Original und eine Verschwendung der beiden Hauptdarstellerinnen Kristin Scott-Thomas und Ludivine Sagnier. Noomi Rapace und Rachel McAdams in Passion

Aber eine Geschichte um eine Meisterin der Intrige und ihre Schülerin, die sie übertrifft, könnte schon ein schöner Film werden. Noch dazu wenn Bulgari im Remake den Schmuck mit Schlangensymbol sponsert.

Leider wird die Alt-Herren-Erotik bald langweilig und die Figuren lachhaft – die herbe Noomi Rapace kann nicht ausparken, tritt gegen ihr Auto und fängt an zu weinen? Bei Ludivine Sagnier mag das glaubhaft gewesen sein, hier ist es peinlich.

Noomi Rapace in PassionUnd während ich so im Kinosessel dem Ende entgegendämmerte, kam mir ein Zitat von Martin Amis in den Sinn, der vor vielen Jahren ein Interview mit Brian de Palma geführt hat. Ihm überlasse ich das letzte Wort:

Das läuft ja wie geschmiert – der hat ja wirklich eine Meise!