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Papa Nicolas (Pio Marmai) Mama Barbara (Louise Bourgoin) die kleine Lea (Mitte)Man kann Rémi Bezançon, dem Regisseur von C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben/Le premier jour du reste de ta vie trauen, dass er bei einem freudigen Ereignis genau hinsieht – von der ersten schüchternen Annäherung bis zur unüberwindlichen Abneigung.

Beim Happy-End wird durchaus nicht abjeblendt, sondern mit Antoine Monods Kamera draufgehalten.

Barbara (Louise Bourgoin) und Nicolas (Pio Marmai) sprechen über ihre Beziehung

Was wir sehen, ist nicht überraschend: Einer Schwangeren wird schlecht, der werdende Vater wird tatsächlich im Kreißsaal ohnmächtig, die Hebamme ist Firmine Richard, eine junge Mutter bekommt nicht genug Schlaf, die frischgebackenen Eltern zerstreiten sich. Das meiste hat man schon gesehen oder kennt es vielleicht aus eigener Erfahrung.

Total erschoepft - Barbara (Louise Bourgoin) zwischen Abschlussarbeit und BabystressAber was dieser Film daraus macht lässt einen doch noch mal anders mitfühlen und noch mal neu nachdenken. Das ist zum großen Teil den Darstellern zu verdanken – gibt es etwas, was Louise Bourgoin nicht kann? – aber sicher auch dem Händchen des Regisseurs für Familiengeschichten.