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DjangoUnchained_photos2_1600x1200 Glücklicherweise ist Rache ein Gericht, das besser kalt genossen wird, denn einen ganzen Winter muss Django (Jamie Foxx) warten, bevor er seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) befreien und ihre Peiniger töten kann. In der Zwischenzeit wird es ihm und dem Düsseldorfer Kopfgeldjäger Dr. King Schulz nicht langweilig – Django muss als Assistent angelernt, Fährten verfolgt und der Ku Klux Klan ausgetrickst werden.

Seltsamerweise lässt der Film ein wenig nach, als die beiden Helden endlich auf Candyland, der Plantage von Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) ankommen – DiCaprio wirkt immer noch wie ein Teenager – man glaubt ihm kaum den Schnurrbart, aber schon gar nicht den fiesen Sklavenhalter, so sehr er auch mit Hämmern herumfuchtelt und schreit.

DjangoUnchained_photos5_1600x1200Und auch die Plantage selbst lässt zu Wünschen übrig – das Speisezimmer hat kaum Platz für die Familie Candy und ein paar Gäste, und anscheinend auch nicht, um die Kamera richtig zu platzieren, denn in den dramatischen Szenen, in denen Sklavenhalter, Sklavenbefreier, Sklaven und Sklavinnen sich anstieren, um ihre wahren Motive zu erkennen, weiß man noch nicht einmal, wer hier eigentlich wen ansieht.

Oder liegt das daran, dass Tarantinos Cutterin und Vertraute Sally Menke 2010 verstarb und ihn hier nicht rausreißen konnte? Während ihrer siebzehnjährigen Zusammenarbeit war sie dazu übergegangen, ihren Zeitplan immer zuerst mit seinem abzugleichen, da sie seine Filme auf jeden Fall schneiden wollte.

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