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In an arm-chair, with an elbow resting on the table and her head leaning on that hand, sat the strangest lady I have ever seen, or shall ever see.

In an arm-chair, with an elbow resting on the table and her head leaning on that hand, sat the strangest lady I have ever seen, or shall ever see.

Die Geschichte um den Waisenjungen Pip, der Großes zu erwarten hat, war nach David Copperfield Dickens‘ zweite Reise in seine Kindheit. Er las den ersten Roman sogar wieder, um sicherzustellen, dass er sich nicht wiederholte. Es ist ihm wohl gelungen – Great Expectations hat einen unverwechselbaren Ton und eine faszinierendere Geschichte in der es nicht darum geht, dass das Herz des Helden gezähmt wird. Pip bleibt ungezähmt, auch wenn er von seiner Schwester geschlagen, einem Sträfling bedroht, von Miss Havisham manipuliert und von seiner Liebsten verschmäht wird.

Dabei ist er selbst auch kein Engel: Kaum in feinen Tüchern schämt er sich für seinen Schwager und Beschützer Joe Gargery. Mike Newell hat sich durchaus schon solch schäbigen Gefühlen gestellt: In An Awfully Big Adventure. Hier hakt er die Standardszenen ab. Sogar Sally Hakins ist schlecht. Nur Helena Bonham Carter bleibt in Erinnerung. Wie passend für ihre Figur, die die Zeit angehalten hat …

Der weiterführende Link

Charles Dickens hat nicht nur die Vorlage für den Film geliefert, sein Werk, in dem er den Blickwinkel oft mehrfach in einer Szene wechselt, hat Eisenstein überhaupt erst zu seiner Montagetechnik inspiriert. Genaueres erklärt Professor Jon Mee in seinem Vortrag Dickens’s Points of View._