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Hund: Warum schaust du so affektiert?
Gedeck: Ich spiele, das habe ich am Max Reinhardt Seminar gelernt.

„Was die Gedeck kann, kannst du doch auch!“ hörte ich einmal eine Agentin ihre Klientin am Telefon aufmuntern und nachdem ich Die Wand gesehen habe, kann ich nur sagen: Gut möglich. Ein bis zwei Schlaftabletten, und die meisten Menschen würden tranig vor sich grummeln können.

Aber zur Geschichte: Der böse Zauberer Gargamel hat das Schlumpfdorf mit einer unsichtbaren Wand umgeben und nur den Schlafmützenschlumpf übrig gelassen. Um den Verstand nicht zu verlieren, beginnt er, Tagebuch zu schlumpfen.

Aber im wirklichen Film ist es natürlich anders – es gibt zwar eine Wand, aber keinen bösen Zauberer und Martina Gedeck ist keine Schlafmütze, sie klingt nur so. Und zwar den ganzen Film hindurch. Tran, tran, tran. Der Hund und die Katze mögen die Rettung für die wahrhaft alleinstehende Protagonistin gewesen sein, aber wieviel Trost waren sie erst für mich, denn ich wusste, sobald sie weg sind, bin ich der monotonen Stimme völlig ausgeliefert.

Obwohl, das gebe ich zu, lieber diese Monotonie als die Musik, die einen mit dem Holzhammer zum Nachdenken bringen will – Der Texter von Freedom is a Journey: Regisseur Julian Roman Pölsler. Akzeptieren wir ihn als Filmkünstler, das ist das kleinere Übel.

Der weiterführende Link

Wenigstens bleibt uns noch das wirklich unverfilmbare Werk von Marlen Haushofer: Bartls Abenteuer.