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Sigourney Weaver in Red Lights

Sigourney Weaver und Cillian Murphy sind zwei Ghostbuster, die routiniert angebliche übersinnliche Vorfälle als Scharlatanereien und Kinderspuk entlarven. Nur einer entzieht sich ihrer Kunst und droht ihnen sogar: Ihr weißer Wal Louis Cypher/Robert de Niro. Sigourney Weaver und Robert de Niro als Gegenspieler für Rationalität und Parapsychologie? Das hätte gut werden können, gerade mit Sigourney Weaver als Expertin und Mentorin des jüngeren Kollegen Cillian Murphy, aber nach der ersten Stunde fällt Rodrigo Cortés‘ Thriller rapide ab. Man glaubt den beiden zwar, dass sie mittlerweile von ihrer eigenen Treffsicherheit ermüdet sind und sich nach etwas sehnen, was sich mit ihrer Schulweisheit nicht erklären lässt, aber die Effekte sind zu billig und zu dick aufgetragen.

All das rote Licht kann das Lächerliche mancher Szenen nicht verbergen: Cillian Murphys Motivation für seine Berufswahl war, dass seine Mutter mit Magenproblemen zum Hellseher gegangen ist statt zum Arzt und alsbald verschied. Da wollte er mit den Quacksalbern aufräumen! Wer so blöd ist, mit Magenproblemen zum Hellseher zu gehen, gehört vielleicht nicht in unsere Welt.

Elizabeth Olsen in Red Lights

Und die wunderbare Elizabeth Olsen spielt die Standard-Rolle „Freundin“, und darf in zwei verschiedenen Szenen

Lass mich nicht allein

sagen.

Ich bin schon viel zu lange geblieben.