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Im Jahre 1996 spielte Charles Berling in Patrice Lecontes Ridicule, einem Film über Aristokraten, die sich am Hof von Ludwig XVI. mit spitzer Zunge Wortgefechte liefern.  16 Jahre und gut zweihundert Jahre später sehen wir ihn in einem anderen Salon. Er streitet sich noch immer, aber die angeblich so französische Kunst der Konversation ist in der Zwischenzeit vor die Hunde gegangen. Es wird geschrien, es wird gebrüllt, erst geht es um Lappalien, dann ans Eingemachte. Bis dahin hat man längst das Interesse verloren, und ob die Freundschaften und Liebesbeziehungen den Abend überdauern, das ist einem Wurst.

Valérie Benguigui

Wenn das meine Nachbarn wären,  hätte ich schon nach 20 Minuten an die Wand geklopft. Da es ein Film ist, rate ich einfach nur ab.