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Von allen Völkern dieser Erde, müssen es ausgerechnet die Franzosen sein, die in ihren Filmen so häufig singen? Berühmt für ihre Eleganz, ihre Küche und ihre Sprache, müssen sie wirklich Polyhymnia frönen, der einen Muse mit der sie nix am Hut haben? Egal, ob sie arbeitslos werden, weil ihre Firma pleite macht (Entre nos mains), ob sie auf dem Weg ins Kinderkrankenhaus sind (La guerre est déclarée) oder ob sie über ihre alten Geschlechtskrankheiten sprechen (Les Biens-aimés) – immer dasselbe alte Lied, oder auch ein neues, das sich anhört wie das alte, vorgetragen mit einem dünnen Stimmchen.

In einem kleinen unbeugsamen gallischen Dorf hat man schon die Konsequenzen gezogen:

Aber wie sieht das Publikum diese Unsitte?