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© 2012 Twentieth Century Fox

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Denn er hat Amanda Seyfrieds Schwester. Die Polizei glaubt ihr nicht, also muss sie es alleine mit ihm aufnehmen, nachdem sie ihm schon mal entkommen ist. Faszinierend, wie sie Jill (Seyfried) in den ersten Szenen paranoid rüberkommt, obwohl sie doch nur die üblichen Sicherheitsvorkehrungen trifft, die jede Frau kennt, die sich nachts auf einsamen Straßen bewegt: Einem Fremden ausweichen, sich ab und zu mal umdrehen, um zu sehen, ob man sie verfolgt… nichts Außergewöhnliches! Sieht das für den Uneingeweihten wirklich so krank aus?

Es sind die Straßen von Portland, auf denen sie die Spur ihrer Schwester verfolgt, Portland, das man hauptsächlich aus den Filmen Gus van Sants kennt. Dort wimmelte es schon von zwielichtigen Gestalten, Drugstore Cowboys, Stricher. Gone aber setzt noch einen drauf – quasi jeder Passant, der von Jill auf ein Autokennzeichen angesprochen wird, kann Name und Adresse des Alters nennen, mit der Bonusinformation, dass er „Vergewaltigeraugen“ habe.

Gone ist ein B-Movie mit Versatzstücken des Gruselfilms (fauchende Katze, Vollmond, Exkursion in den Wald) und absurden Dialogen (ein abgängiger Polizeibeamter „bringt seiner kranken Mutter Suppe“). Ich würde ihn empfehlen, weil man für jede martialische Frau dankbar ist, aber da Haywire noch läuft und Hunger Games zur gleichen Zeit herauskommt, ist dieser Film nur etwas für ganz Ausgehungerte.