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© Concorde Filmverleih GmbH

Es wäre falsch, sie als Frau anzusehen.

sagt Ex-Lover Ewan McGregor von Mallory Kane (Gina Carano). Man hat versucht, sie reinzulegen und sie wird den Verantwortlichen einen Besuch abstatten. Als Cousine im Geiste von Karen Sisco sind wir dabei nicht um sie besorgt – sie weiß sich selbst zu helfen, und trotzdem ist Haywire von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend.
Kampfsportmeisterin Gina Carano hat für ihre Darstellung gemischte Kritiken bekommen, aber ich habe ihr alles geglaubt, nicht nur jeden Tritt und jeden Schlag, sondern auch die Beziehung zu ihrem Vater und die Dialoge mit dem „Zivilisten“, der ihr bei der Flucht helfen muss.
Die einzige Ausnahme ist die frühere Beziehung zu Kenneth (Ewan McGregor), aber das liegt daran, dass er in dieser Rolle gar zu schmierig ist.

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Dabei wurden einige anspruchsvolleren Szenen sogar zuerst gedreht, nicht wie etwa bei Fernsehserien mit Laiendarstellern, wo Geständnisse oder Ähnliches nach Möglichkeit ans Ende eines Drehtags gelegt werden.
Eine erfahrenere Schauspielerin hätte manchen Szenen vielleicht mehr Facetten verliehen, aber dafür ist Gina Caranos Version der Agentin geradliniger – und das ist mal eine schöne Abwechslung. © Concorde Filmverleih GmbH

Eine spannende Geschichte, eine schlagkräftige Hauptdarstellerin, dazu ein Soundtrack von David Holmes – für meine Martial Arts-Karriere ist es sicher zu spät, aber der Film kommt genau recht.