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 Das wären sie gewesen, die vier Mitglieder der Band Pluto; erzählt ihnen jedenfalls Musikjournalist Ludovico Reviglio (Corrado Fortuna), der sie nach 15 Jahren wieder zusammenbringen möchte. Loris (Alessandro Roja), den Teilzeitarbeitslosen, dessen Sohn lieber Hausaufgaben macht, als mit ihm zu essen, Sabrina (Claudia Pandolfi), die sich im gemachten Nest langweilt, Mao (Marco Cocci), der sich von hinter dem Tresen manchmal auf die Bühne drangt und Rino (Dari Kappa Cappanera), der es tatsächlich zu einem Job in der Fabrik gebracht hat.

Er habe schon lange einen italienischen Film über eine Rockband sehen wollen, meint Carlo Virzì, Bruder von Paolo Virzì (Tutta la vita davanti/Das ganze Leben liegt vor Dir), mit dem zusammen er diesen Film produziert hat, und weil es keinen gab, habe er eben selbst einen gemacht. Basilicata Coast to Coast zählt er dann wohl nicht, diesen anderen italienischen Film über eine Band, die zwar zusammengeblieben ist, es aber zu nichts gebracht hat. Aber vielleicht klappt es ja jetzt für die Allergrößten von allen.

Was aber steckt eigentlich hinter Ludovicos Fanatismus und was wird aus den Plutos, wenn er sie wieder ins Rampenlicht zerrt?

Carlo Virzì ist ein sympathischer Film mit beschwingtem Soundtrack gelungen, der zwar nicht die Welt verändern wird, aber zeigt, wie die Welt uns verändern kann. In einer Nebenrolle ist Catherine Spaak aus Il Sorpasso zu sehen.